Heißausbildung
"Die Wasserrettung trainiert in Flüssen und Seen, die Bergrettung am Berg und die Feuerwehr ist auf Brandsimulation angewiesen", betonte Landesfeuerwehrinspektor Vetter die große Bedeutung der Anlage. Mit realistischen Trainingsbedingungen sei gewährleistet, dass sich die Feuerwehrleute im Ernstfall richtig verhalten und bestens gerüstet sind.
Anlage spielt "alle Stückchen" ![]()
Im Unterscheid zu anderen Anlagen wird dieser Brandsimulator nicht mit festen Brennstoffen befeuert, sondern mit Erdgas betrieben. Die neue Anlage kann daher je nach Trainingsbedarf jederzeit eingeschaltet und unterbrochen werden. Weil der Einsatz von Holz oder anderen Treibstoffen entfällt, ist die Anlage auch wesentlich umweltfreundlicher als solche mit festen Brennstoffen. Mit Hilfe modernster Überwachungstechnik ist es für das Trainingspersonal zudem möglich, einen Einsatz von außerhalb zu überwachen und den Trainingstrupp zu leiten. 10 Videokameras und 16 Wärmebildkameras erlauben eine lückenlose Erfassung und Aufzeichnung eines Einsatzes. Im Nachhinein können Fehler über eine Großleinwand analysiert und besprochen werden. "In der Ausbildung der Atemschutzträger können wir mit dieser Anlage eine wichtige Verbesserung erzielen“, ist Landesfeuerwehrinspektor Vetter überzeugt.![]()
Sämtliche Übungstermine können über das Feuerwehrverwaltungssystem syBOS gebucht werden.
Die nachstehenden Unterlagen unterstützen Sie bei der Anmeldung:
Kurzinfo - Öffnen von Türen
Kurzinfo - Schutzkleidung für Atemschutzgeräteträger
Kurzinformation Brandsimulator (Heißübungsanlage) Nutzung durch die Feuerwehen
Ein heisser Tipp:
Von Vorteil kann es sein, wenn die Atemschutzgeräteträger das Öffnen der Türen und Brandraumtüren im Vorfeld üben. Die dazu erforderlichen Informationen können sowohl der Homepage als auch aus syBos unter Dokumente Ausbildung entnommen werden