MultiplikatorInnen im pädagogischen Feld sind gefordert, Vielfalt zu respektieren und Ausgrenzung zu widerstehen. Dies gelingt, wenn sie Jugendliche in ihrer Identität stärken und ihre Familienkulturen als Teil ihrer Identität anerkennen, Ungerechtes zum Thema machen, um kritisches Denken anzuregen, das Aktivwerden gegen Ungerechtigkeiten und Ausgrenzung unterstützen und damit Solidarität und Selbstwirksamkeit erlebbar machen.
Das sind hohe Anforderungen, aber wie kann das in der konkreten Arbeit umgesetzt werden? Beim Minisymposium am Freitagabend wird die Referentin theoretische Grundlagen zu Diskriminierungen aufzeigen und Konzepte aus der Anti-Diskriminierungspädagogik für die Arbeit mit Jugendlichen vorstellen.
Beim Workshop am Samstag geht es darum, für Vorurteile, Diskriminierung und Dominanz sensibel zu werden. Anhand von Rollenspielen versuchen wir, mit Stammtischparolen umzugehen, sachliche Gegenargumente zu finden und die Grundlagen von Vorurteilen zu verstehen.
Minisymposium Zivilcourage (245.60 KB)
MINISYMPOSIUM ...
zivilcourage lernen!? - Wege zu einer vorurteilsbewussten und diskriminierungsfreien Gesellschaft
Zeit: Fr, 11.3.11 – 18 bis 21 Uhr (mit Buffet)
Ort: Landhaus Bregenz, Montfortsaal
Kosten: 10 Euro (inkl. Begrüßungsgetränk, Vortrag, Buffet, Getränke)
Workshop ...
argumentationstraining gegen Stammtischparolen
Zeit: Sa, 12.3.11 – 9.30 bis 16.30 Uhr
Ort: aha Dornbirn
Kosten: 30 Euro (inkl. Mittagessen)